INDIEN ? Kinder ? IMPFEN ! Bisher 249 000 mal !
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Wir – die Fördergemeinschaft für Kinder in Indien e.V. mit dem Sitz in Bremen bittet um Geldspenden für die Gesundheitsvorsorge / für Impfungen von Kindern in Indien – in dortigen Slumgebieten. Wir suchen hierfür dringend Spenden, um nötige Folgeimpfungen im Herbst durchführen zu können:
Sieht
oder liest man einen Bericht über Armut, Krankheiten, Seuchen
oder andere Missstände, so drängt sich der Gedanke auf,
dass man etwas tun müsste. Der einfachste und am häufigsten
gewählte Weg ist eine kleine Geldspende, doch bringt dieses die
Frage mit sich, wo denn das gespendete Geld bleibt. Zweifel an
Effektivität und Durchsichtigkeit der Hilfsorganisation kommen
auf.
Auch wir – die Mitglieder der Fördergemeinschaft für Kinder in Indien e.V. in Bremen, stellten uns die Frage danach, wie mit einem möglichst geringen Aufwand zum richtigen Zeitpunkt und an der richtigen Stelle ein Maximum erreichbar ist.
Wo ? Dort, wo es den Menschen mit Sicherheit schlechter geht als uns: In den Slumgebieten indischer Groß- und Kleinstädte.
Wann? Vorher, bevor kleine Kinder an Krankheiten erkranken, die bei uns kein Problem mehr darstellen. Bereits für den Gegenwert einer Packung Zigaretten kann ein indisches Kind für viele Jahre gegen eine Reihe von Krankheiten geschützt werden. Viele für uns recht harmlos klingende Krankheiten – viele sind hier nur noch unseren Eltern bekannt - können bei Kindern in Slums in Indien bleibende Schäden hervorrufen, da ihr Immunsystem durch Unterernährung, Vitaminmangel und katastrophale hygienische Verhältnisse oft schwach ist. Wo nötig verteilen wir Vitamin-Syrup-Fläschchen.
Wir lassen dort Kinder impfen (je nach Bedarf) u.A. gegen Mumps, Masern, Röteln, Kinderlähmung, Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus und sehr viele gegen Hepatitis B.
Es ist natürlich eine Illusion, die Lebensumstände in den indischen Slums schlagartig ändern zu können, doch ist es besser, das Mögliche zu tun, als gar nichts. Auch müssen wir uns häufig der Frage stellen, warum wir "gesunden" Kindern helfen. Es ist sicherlich herz- und brieftaschenerweichender, Fotos von verkrüppelten Kindern zu zeigen, denen man Krücken gespendet hat- oder welche operiert wurden. Wir möchten jedoch vermeiden, dass diese Fotos nötig werden. Andere Hilfen sind deshalb nicht falsch oder gar unnötig, doch übersteigen diese die Möglichkeiten unserer Organisation, wie z.B. Patenschaften.
Jeder Euro, jede Impfung ist allerdings wichtig. Denn: Es ist keineswegs so, dass sich unzählige Wohltätigkeitsorganisationen um die wenigen Armen streiten, jedenfalls nicht in ganz normalen Gebieten in Indien. (Kurzzeitig kommt es mitunter bei publicity-trächtigen Katastrophen dazu, dass mehrere Hilfsorganisationen gleichzeitig die durchaus wichtige Hilfe leisten wollen, und eine Koordinierung schwierig ist. Wir versuchen deshalb, in „ganz normalen Zeiten“ in „ganz normalen“ Gebieten zu helfen – und treffen sehr selten auf andere Hilfsprojekte.)
In Indien werden Kinder zwar offiziell bei der Geburt im Krankenhaus, wie auch später in der Schule gegen einige Krankheiten geimpft, doch werden immer noch viele Kinder nicht im Krankenhaus, sondern "zu Hause" geboren, wobei dieses "zu Hause" für viele Menschen in Deutschland kaum vorstellbar ist: Es gibt oft kein Bad, keine Toilette, sauberes Wasser oder Strom. Die Eltern der Kinder aus den entsprechenden "Wohnungen" haben auch sehr oft nicht die finanziellen Möglichkeiten – und auch nicht die Kenntnisse über erforderliche Gesundheitsvorsorge, so dass das Gesundheitsnetz extrem grobmaschig ist. Wir gehen zu diesen Menschen in die Slums und führen in den entsprechenden Gebieten Impf-Camps durch.
Das bedeutet, dass jeweils für einen Tag in einer Arztpraxis oder einem geeigneten Raum im Slum improvisiert wird, wo dann durch indische Ärzte und mit Hilfskräften die nötigen Impfungen gegeben werden. Die Impfstoffe etc. hierfür werden vor Ort in Indien gekauft. Nach der Impfung bekommt jedes Kind ein kleines Geschenk von uns, um den Schmerz und Schreck der Impfung zu vergessen (Stofftiere, Zahnbürsten, Kekse oder Eis). Außerdem lassen wir für unsere Aktionen speziell gedruckte Impfausweise ausstellen, damit bei erforderlichen Folge-Impfungen die Arbeit erleichtert wird. Wir achten auch darauf, dass möglichst viele Mädchen geimpft werden, denn bei ihnen wird Gesundheitsvorsorge häufig als nicht so wichtig angesehen.
Wir missionieren nicht u. fragen nicht nach irgendwelchen Zugehörigkeiten - jeder ist willkommen.
Die Helfer aus Deutschland wenden hierfür einen Teil ihres Jahresurlaubs auf und sind ausschließlich ehrenamtlich tätig. Die indischen Ärzte und Hilfskräfte werden (teilweise) für ihre Arbeit von der Fördergemeinschaft bezahlt, teilweise arbeiten auch sie ohne Entgelt.
Bisher konnten wir in rund 14 Jahren rund 249 000 Impfungen in Bombay (Mumbai), Thane (einem Vorort von Bombay), Nadiad in Gujarat und in Slumgebieten in Goa durchführen.
Wir bemühen uns um die Gesundheit von Kindern in Indien. Unsere Fördergemeinschaft benötigt hierfür Geld, und möchten Sie recht herzlich um eine Spende bitten.
Spenden sind steuerlich absetzbar: Vereinsname Fördergemeinschaft für Kinder in Indien e.V. und Steuernummer 71-608/09730 / Finanzamt Bremen auf dem Überweisungszettel notieren und mit der nächsten Steuerklärung einreichen. Unser letzter Freistellungsbescheid vom Finanzamt Bremen wurde am 30.4. 2007 ausgestellt. (kann auf Wunsch gerne zugesandt werden)
Es wäre schön, wenn Sie diese Informationen an Freunde, Bekannte, Kollegen ... weitergeben, damit der Bekanntheitsgrad unseres Vereins größer wird – ohne dass wir Geld für Werbung ausgeben müssen. Es wurden auch schon Bilderausstellungen, Konzerte und Vorträge mit einer kleinen Sammlung durchgeführt oder anlässlich einer Familienfeier oder eines Jubiläums auf Geschenke zugunsten der Kinder in Indien verzichtet. Auch ein Nikolauslaufen fand schon statt, ein Musikabend, und Schulklassen führten Projektwochen durch. In einem Fall wurde unser Verein in einem Nachlass bedacht, anlässlich eines Geburtstags und auch eines Trauerfalls wurde auf Blumen und Kränze verzichtet....
Wenn Sie Details wissen möchten, eine gute Idee haben, wo wir kostenlos werben könnten oder sich für Kinder in Indien engagieren wollen, so wenden Sie sich bitte an unsere unten stehende Adresse. Wir informieren Sie gern und versorgen Sie auch mit weiteren Informationen und Material bis hin zu Fotos und Video-DVD´s (Amateur-Aufnahmen von Impfcamps in Indien).
Mit freundlichen Grüßen,
(Hans-Joachim Regge)
dieses Blatt könnten Sie doch eigentlich kopieren und an Freunde etc. weitergeben... !!
Fördergemeinschaft für Kinder in Indien e.V.
Fesenfeld 57, 28203 Bremen, Tel. 0421 – 71111 email: regge@regge.com
Postbank Hamburg Kontonummer 778 000 209 Bankleitzahl 200 100 20
Kontoinhaber : Fördergemeinschaft für Kinder in Indien e.V. 28203 Bremen Fesenfeld 57
Steuernummer : 71-608 / 09730 Finanzamt Bremen
(Spenden sind absetzbar / Verein ist gemeinnützig !)
Kosten: Etwas weniger als einen Euro pro Impfung im Durchschnitt. Aufwand für Verwaltung etc. in Deutschland in 2005: 3,8 % , 2006 waren es rund 4% (ganz ohne Briefmarken, Fotos und Papier etc. geht es nicht)
internet : www.bombay.de www.kindergarten.org www.regge.com
file: Verein-aktuell-2007-2.org